Warning: file_get_contents(http://freegeoip.net/csv/54.80.83.123) [function.file-get-contents]: failed to open stream: HTTP request failed! HTTP/1.1 403 Forbidden in D:\home\toive\www_trachten-bl\inc\db_var.inc.php on line 5
Trachtenvereinigung Baselland - Berichte










Berichte

Trachtenverein Aesch – „Ein Haus voller Leichen“

Mit der Inszenierung von Daniel Kaisers «Tatort Villa Bock» hat die Dorfbühni Aesch am Heimat- und Theaterobe des Trachtenvereins Aesch keinen Bock geschossen. Im Gegenteil: Das Publikum war rundum begeistert. Der Anlass fand an den Wochenenden vom 16./17. und 23./24. Januar statt.

Bericht des Wochenblatts für das Birseck und Dorneck vom 21. Januar 2016


Auch am letzten Sonntag 17.1. (wie an den andern 3 Daten) war der katholische Pfarreiheimsaal ausverkauft. Nach dem Gesangsvortrag des Trachtenchors, der mit Markus Frickers wunderschönem Lied «Bim Moonschyn» endete, begrüsste Vereinspräsident Martin Studer die Anwesenden, insbesondere die Sponsoren und Delegationsgäste. Man erfuhr, dass der Reinerlös der jährlichen Veranstaltung zum einen in die Vereinskasse, zum andern in eine gemeinnützige Institution fliesst. Dann galt: Bühne frei für die Dorfbühni Aesch.

Temporeich und gut im Timing
Die temporeiche Kriminal- und Verwechslungskomödie «Tatort Villa Bock» von Daniel Kaiser strapaziert die Lachmuskeln gehörig. Der Kriminalschriftsteller Hugo Bock sitzt auf Nadeln, da er vom Ehemann seiner ehemaligen Geliebten Amanda Pool erpresst wird. Bock fasst den Entschluss, den Erpresser bei der Geldübergabe zu ermorden. Um den Ablauf seines «perfekten Verbrechens» vorzubereiten, unterbreitet er das Manuskript seinem Freund Karl, der die Story aber abstrus findet. Plötzlich erscheinen unerwartet fremde Personen. Die Handlung läuft hoffnungslos aus dem Ruder. Hugo Bocks Nerven liegen blank, denn nichts ist so, wie es scheint. Am Ende gibt es nach einer unerwarteten Wendung doch ein Happy End. In der Rolle als Hugo Bock brilliert Roland Anklin mit gespielter Schussligkeit. Karin Buchwalder avanciert als ahnungsloses und doch gewitztes Dienstmädchen Maria zum Publikumsliebling. Gerry Borer mimt mit gewohnter Nonchalance den Psychiater Karl Häberli. Sibylle Emmenegger spielt Janette Bock, Hugos singfreudige Frau, ebenso glaubhaft wie Monique Stalder deren Mutter Rösli Habertür.

Neue Gesichter auf der Bühne
Patrick Kunz musste kurzfristig einspringen und spielt den Ausbrecher Olaf humoristisch, wobei ihm Christa Jörg als Komplizin Vroni in nichts nachsteht. Rosette Ritter und Jasmin Emmenegger stehen erstmals auf der Bühne. Ergötzlich ist Rosette Ritter in der Rolle der unterbelichteten Polizistin Schnapp. Jasmin Emmenegger schöpft ihr Potenzial noch nicht ganz aus, wobei die Debütrolle als flotter Käfer Amanda Pool, der sich buchstäblich an Männerhälse werfen muss, nicht ganz einfach war. Guido Schmed vermag als abgeklärter Polizeiinspektor mit markantem Dialekt zu überzeugen. Willi Hofmeier hat als Film-produzent Charly Müller leider nur einen kurzen Auftritt.

Das stark beklatschte Stück war gemäss Regisseurin Rosmarie Studer zum Einstudieren sehr anspruchsvoll. Vor allem die komplexen Bewegungsabläufe beim Verstecken der «Leichen» wollten geübt sein. Die Regisseurin, der ebenfalls ein Lob gebührt, ist mit der Truppe sehr zufrieden.

Thomas Brunnschweiler, Wochenblatt Birseck / Dorneck
Fotos: TV Aesch




































































































zurück

^ top
 
   realisiert durch
   promolution 2003
Home
Über uns
Berichte
Archiv
Kontakte
Ortsgruppen
Kalender
Trachten
Trachtenbörse
Links
E-Mail