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Trachtenvereinigung Baselland - Berichte










Berichte

TG Muttenz – Trotz Regenwetter gemütvoll in den Wonnemonat Mai tanzen

Bericht im Muttenzer Anzeiger vom 6. Mai

Das schlechte Wetter am letzten Sonntag konnte die Trachtengruppe nicht verstimmen. Das Maitanzen erfreute alle.


Geht es nach dem Zürcher Böögg, so wird der Sommer 2016 nasskalt und sehr schlecht. Der Schneemann des diesjährigen Sechseläutens brauchte ganze 43 Minuten und 34 Sekunden, bis ihm der Kopf explodierte. Auch die Trachtengruppe Muttenz konnte am vergangenen Sonntag mit dem Maitanzen den Frühling nicht ins Baselbiet holen. Das schlechte Wetter bewog die Trachtenleute, den schönen und beliebten Brauch im Trockenen, in der Dorfkirche St. Arbogast, durchzuführen.

Gottesdienst zum Auftakt
Die Trachtengruppe und Pfarrer Hanspeter Plattner leiteten das Maitanzen mit einem Gottesdienst unter der Bezeichnung «Der Maibaum» ein. «In einigen Gemeinden ist es üblich, dass der Brauch mit einem Gottesdienst gefeiert wird», teilte Samuel Benz, der Präsident der Trachtengruppe Muttenz, mit. Weil die Muttenzer Trachtenleute in diesem Jahr das 70-jährige Bestehen feiern, hat Hanspeter Plattner den Gottesdienst mit Konfirmation bewusst auf das Jubiläum ausgerichtet.

«Es sieht heute nicht wie Frühling und Mai aus, und es fühlt sich auch nicht so an draussen. Gut gibt es Worte und Zeichen, die einem sagen: Der Frühling und der Sommer, sie sind im Kommen. Ein solches Zeichen ist der Maibaum und das Tanzen. Propheten wie Jeremia haben in schweren, von manchen als gottlos bezeichneten Zeiten davon gesprochen, dass Gott im Kommen ist, dass ihm alle Zukunft gehört und alles, was lebt. Und sie haben dazu Worte gebraucht, aber auch Zeichen, Lieder, und manchmal den Tanz», sagte Hanspeter Plattner bei der Begrüssung. Gemeinsam mit dem Konfirmanden Florian Aebersold verlas er zu Ehren der Trachtengruppe den Meditationstext unter dem Titel «Ein Fest ist wie ein Baum». Auch in seiner Predigt zu Jeremia 24,7 ging Pfarrer Plattner auf den Maibaum und die Bänder, die beim Brauch eine grosse Rolle spielen, ein. Musikalisch begleitet wurden die Tänzerinnen und Tänzer („Galop Ursin“ und „Walzer us der Rosezyt“) während des Gottesdienstes und beim anschliessenden Maitanzen von der Ländlerkapelle Wartebärg.

Im eigentlichen Maitanzen nach dem Gottesdienst führten die Tänzerinnen und Tänzer unter Leitung von Andrea Weber den Bündner Tanz «La Tschiaindra», die «Melody Polka», «Caroline» und den «Frutiger Jubiläumswalzer» auf. Gekonnt wirbelten die Tanzpaare in ihren wunderschönen Trachten über die Tanzfläche im Chor der Kirche. Selbst beim noch so anstrengenden «Jubiläumswalzer» aus dem Berner Oberland strahlte die Tanzgruppe grosse Freude aus.

Bändertanz als Attraktion
Ein Glanzpunkt der Veranstaltung ist alljährlich der Bändertanz. Da steht der geschmückte Maibaum mit den rot-weissen Bändern noch einmal im Zentrum der Tanzgruppe. Gekonnt wurde der Baumstamm auch in diesem Jahr tänzerisch mit einem schönen «Geflecht» eingepackt. Den Riesenapplaus hat die Tanzgruppe verdient, die Vorstellungen sind ausgezeichnet gelungen. «Ich habe noch nie ein so stimmungsvolles Maitanzen erlebt», gab ein Tänzer zu Recht bekannt. Die Atmosphäre in der Kirche war in der Tat einzigartig und verlieh dem Anlass etwas Besonderes und Jubiläumswürdiges.

Geschätzte Süssigkeiten
Alljährlich werden am Maitanzen auch kleine Gebäcke verteilt. Beliebtheit hat dabei das Änisbrötli erlangt, welches gerne aus den Körben der Trachtenleute gefischt wird. Diese Gutzis sind für die Zuschauer ein kleines Dankeschön.
Für je 25 Jahre Zugehörigkeit zur Trachtengruppe durfte Samuel Benz Susanne Bachmann, Ursi Bürgin und Susanne Gasser ehren. «Sie haben alle im ehemaligen Chor mitgesungen», erinnerte der Präsident an die Singgruppe, die vor einigen Jahren diesen Frühlingsbrauch ebenfalls mitgestaltet hatte. Sämi Benz dankte zudem der Bürgergemeinde, welche die Tannenbäume jedes Jahr zur Verfügung stellt, und Marlies Stamm für die neuen Bänder. Das gemeinsam gesungene Baselbieterlied leitete dann zum Apéro über.

Peter Gschwind, Muttenzer Anzeiger

Fotos: Herrmann Meier, Peter Gschwind MA, Mitglieder der TG Muttenz
Die Fotos beginnen mit dem Schmücken und Aufstellen der Maibäume (5 insgesamt) bei schönstem Sonnenschein, zeigen dann das Aufstellen eines Maibaums in der Dorfkirche St. Arbogast, den Gottesdienst und das anschliessende Maitanzen. Den Abschluss bildet der Dorfkirchen-Maibaum, wie er jetzt im Garten von Margrit und Sämi Benz steht.












































































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