Berichte

Ausflug ins Appenzellerland TG Sissach

Nicht nur die Trachtengruppe, erfreulicherweise auch Angehörige samt Jugend, nahmen an der Vereinsreise ins Appenzell teil.

Die versammelten Trachtenleute bestiegen an diesem Sonntagmorgen frohgelaunt den Bus, der uns ins Appenzellerland bringen sollte. Schon unterwegs stimmte uns die Reiseleiterin Gaby Schwald, mit Appenzeller Spezialitäten, auf unser Ziel ein.

Zum Mittagessen wurden wir im „Schnuggebock“, oberhalb Teufen, erwartet. In Grossmutters Bauernhaus war, in einem der vielen herausgeputzten Räume, für uns aufgedeckt. Eine eifrige Serviertochter gab uns humorvoll und ziemlich zackig Anweise über den Ablauf unseres Aufenthalts. Sie versicherte uns glaubhaft, dass unser Chauffeur erst weiterfährt, wenn sie ihn zum Abschied geküsst hätte. Ganz nach Grossmutters Art kam alles auf Platten und Schüsseln auf den Tisch und es musste selbst geschöpft und zusammengeräumt werden. So kam es, dass wir nach dem feinen Hackbraten und dem
dazugehörenden Kartoffelstock das Haus mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten durchstreiften. Im „Ziträdli“ konnten wir beim Brot backen zu sehen oder einen Blick in die Schulstube aus früherer Zeit werfen. Dort versuchte ein "Schulmeister" gerade einer Gruppe „Schüler“ in witziger Weise etwas bei zu bringen. Neben einer Muttersau mit Ferkeln, liess der Tante Emma Laden das Herz höher schlagen. Auch konnte man sich noch mit örtlichen Spezialitäten eindecken. Es hätte noch vieles Nostalgisches zu bestaunen gegeben, aber da wartete schon das Dessert.

Bevor wir wieder den Bus bestiegen genossen wir noch den herrlichen Ausblick. Unsere Serviertochter hielt ihr Versprechen, sie küsste den Chauffeur und weiter ging die Reise in
Richtung Urnäsch.

Dort angekommen, besuchten wir das Brauchtumsmuseum. Das „Silvesterchlausen“ ist
natürlich ein grosses Thema und wir konnten einiges über Hauben, Hüte oder „Groscht“
erfahren. Unser Dirigent Thomas Herrmann liess es sich nicht nehmen und streifte sich die zum „Groscht“ gehörenden Schellen über und gab damit eine kleine Kostprobe. Vieles Weitere wurde im geräumigen Museum in übersichtlicher Weise präsentiert. Die Zeit war zu kurz um Alles anzusehen.

Weiter ging unsere Fahrt mit dem Bus über die Schwägalp ins Toggenburg, leider war der
Säntis immer mit etwas Nebel verhüllt. Ansonsten genossen Alle die Fahrt durch die liebliche und noch sehr grüne Landschaft. Bald fuhren wir wieder auf der Autobahn heimwärts unterbrochen von einem „Zvieri-Znacht“ Halt in Mülligen.

Immer in Richtung des wunderschönen Sonnenuntergangs kamen wir wohlbehalten wieder
in Sissach an. Gaby hat wieder einen abwechslungsreichen Tag für uns organisiert, herzlichen Dank.

MaHa

Fotos: Hp. Misteli, M. Hauswirth



















































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