Berichte

32. Reinacher Volkstanzball

Seit 2013 organisieren Maya (Vesco) und ich (Remo Spaini) den Reinacher Volkstanzball. Da dieses Jahr Franziska Giertz, die sehr gut schreiben kann, ein Vollpensum in ihrer Schule hat, hat sie mich gebeten, den Bericht über den Ball zu verfassen.


Da ich mich mit der Organisation des Balls beschäftige und für die meisten LeserInnen die Bilder interessanter als der Text sind, habe ich gedacht, dass ich den Ball ganz aus meiner subjektiven Sicht beschreibe.

Die Organisation des nächsten Balls beginnt jeweils in der Ballnacht. Wir fragen die „Ödeburger Holzmusig“ an, ob sie nächstes Jahr wieder spielen wird. Es gibt fast jeden Monat eine Kleinigkeit zu tun, um den Ball zu organisieren. Ruedy und Andrea (Weber) haben uns eine Liste überlassen, auf der wir sehen können, was wann gemacht werden muss. So sollte man beispielsweise die Halle zwei Jahre im Voraus reservieren (macht Andrea), einen Monat vor dem Ball bei der Polizei die Bewilligung für die Ballnacht einholen etc.

Dank der Liste von Ruedy und Andrea ist die Organisation des Balls ein „lockerer Job“. Doch warum ist dies ein „lockerer Job“? Es gibt ein eingespieltes Team: Die Tanzleiter/- Innen organisieren die Tänze mit der Musik. Die Küchenfrauschaft wird durch Désirée Keller und Wilma Hirschi ergänzt. Désirée kann berufsbedingt nur ganz selten mit uns tanzen und Wilma ist zwar Mitglied, tanzt aber in Muttenz. So haben wir zwei Frauen, die uns aus reinem Idealismus helfen.

Karin Geitz macht seit Jahren die Abzeichen für den Ball. Ihr fällt jedes Jahr ein Abzeichen ein, welches uns begeistert, Franz Sprecher ist Passivmitglied bei uns. Er kümmert sich um alle Töne, die nicht von den Ödeburgern stammen, aber verstärkt werden müssen.

Die übrigen Vereinsmitglieder helfen wo sie können. So macht Werner Graf nicht nur einen Teil der Ansagen zu den Tänzen, sondern zusammen mit seiner Frau Marianne noch ihre berühmte Kürbissuppe. Margrit und Marcel Kessler die Eintrittskasse. Die Vereinsmitglieder stellen Tische, Bänke auf, sammeln Pflanzen für die Dekoration, schmücken die Tische, räumen dann alles auf. Marianne Haubold leitet die Küche. Die Tanzleiterinnen machen (neben Werner) die Ansagen zu den Tänzen. Alles läuft wie von selbst. So haben Maya und ich während des Balls (fast) nichts zu tun.

Doch nun zum Ball. Wie immer fand die Polonaise um 19.00 Uhr statt. Wie immer mit einem Gang durch die Küche, damit die Besucherinnen und Besucher sich auf die Kulinarik einstimmen konnten. Wie immer spielen die Ödeburger zum Tanz auf. Wie immer gibt’s ganz kurz Probleme mit dem Mikrofon. Es gibt viele „wie immer“, die Superstimmung, die gute Küche, die Française...

Was war neu: Karin hat die Buchstaben eines Scrabblespiels mit einer schönen Unterlage verklebt und mit einer Schlaufe und einer Anstecknadel (Gufe) verbunden. Versehen mit diesem Buchstaben wurden alle Anwesenden zu einem Scrabblespiel eingeladen. Wer die Namen der Leute notierte, mit deren Buchstaben ein möglichst langes Wort gebildet werden konnte und die Leute dann buchstabengerecht in einer Reihe aufstellte, gewann einen Preis. „Volkstänzerin“ (Susi Gasser) und „Schüürebürzler“ (Sarah Berger) bildeten die längsten Wörter.

Margrit Kohler (Gründungs- und Ehrenmitglied) hat es kurz vor dem Ball mit einer Krankheit erwischt und konnte nicht kommen. Wir schrieben ihr eine Karte mit Besserungswünschen. Vreni Schaub hatte Geburtstag und ich (Remo) konnte das Licht in der Halle erst mit Hilfe von Walter Turla abstellen. Ein Computer hat den Schalter ersetzt, der schon versorgt und nicht mehr angeschlossen war.

Remo
Bilder Andrea Weber

















































































































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